Pelusa - Pelusa - 5 Jahre alt

Menschenbezogene Hündin sitzt schon ihr ganzes Leben im Tierheim und möchte nun endlich wissen, was es heißt, eine eigene Familie zu haben!

Vorgeschichte:
Eine unserer Mitarbeiterinnen entdeckte eines Morgens eine Hündin, die plötzlich in einem Kanalrohr verschwand. Am nächsten Morgen saß die Hündin wieder vor diesem Rohr, verschwand aber sofort darin, sobald unsere Kollegin versuchte, sich zu nähern. Fast ein Monat lang ging das täglich so weiter, mittlerweile wurde Pelusa, wie wir die hübsche Hündin genannt hatten, von uns mit Futter und Wasser versorgt, mochte sich aber noch immer nicht nähern. Schließlich wirkte das Locken unserer Helferin aber doch. Plötzlich tauchte Pelusa aus ihrem Rohr auf und folgte ihr – wie selbstverständlich – zu ihrem Auto. Auf Zuruf stieg Pelusa dann sogar ein.

Pelusa war damals, als wir sie aufnahmen, ca. 18 Monate alt, bzw. jung.

Sie hat sich inzwischen an den Tierheimalltag gewöhnt, bzw. notgedrungen gewöhnen müssen und aus der anfangs ängstlichen Pelusa ist eine sehr anhängliche, freundliche, menschenbezogene und sogar gehorsame Hündin geworden.

Verhalten zu Menschen generell; Kinderverträglichkeit:
Pelusa hat ihre anfängliche Scheu vor Menschen gründlich abgelegt. Sie ist definitiv lieber mit Menschen als mit Hunden zusammen. Sie versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um ein paar Streicheleinheiten zu erhaschen. Auch fremde Menschen begrüßt sie freundlich, solange diese sie nicht bedrängen.

Was sie allerdings nicht mag, ist, wenn z. B. der Tierarzt an ihr herumfummeln muss. Ohren reinigen? Muss das sein? Das will sie lieber nicht und zeigt das auch deutlich und versucht, zu „diskutieren“. Wenn sie viel Vertrauen zu einem Menschen hat, ist aber auch das „begrabbeln“ bei ihr möglich. ? Gebissen hat sie jedenfalls noch niemanden in all den Jahren, die sie nun schon im Tierheim sitzt.

Mit älteren Kindern kommt sie gut klar.

Wesen:
Über die vielen Jahre, die wir Pelusa nun schon kennen, hat sie sich sehr verändert. Zum Guten! Sie ist mit Menschen nun sehr umgänglich und zeigt keine Angst mehr vor ihnen. Sie ist auch sehr verfressen, so dass man sie mit Futter leicht um die Pfote wickeln kann ?.

Sie liebt es spazieren zu gehen und ist immer aufgeregt und neugierig dabei. Sie lässt sich gut an der Leine führen und zeigt keine Angst vor Straßenlärm, unbekannten Situationen oder Menschen. Einen Jagdtrieb konnten wir bislang nicht bei ihr feststellen. Aufgrund ihres kurzen Fells friert sie recht schnell.

Im Auto fährt sie brav und entspannt mit.

Sie ist zwar nicht mehr extrem aktiv, aber wenn ein Bällchen fliegt, dann flitzt sie sehr gerne hinterher und spielt ausdauernd und mit viel Begeisterung.

Da Pelusa viel vom Shar-Pei-Wesen hat, hier eine Kurzinfo zur Rasse:
Der Shar-Pei ist ein Hund mit einem sehr individuellen Charakter. Er ist friedlich und freundlich unter der Bedingung, dass es auch die Menschen zu ihm sind. Zuhause fühlt er sich im Kreis aller Familienmitglieder am wohlsten. Er liebt seine Familie, obwohl er eigentlich ein typischer Einmannhund ist. Zu Fremden ist er sehr zurückhaltend und reserviert. Seine stolze Natur verträgt keinen Zwang, Schulung oder Dressur, obwohl er sich bereitwillig allen Kommandos fügt. Mit Geduld, sanfter aber konsequenter Erziehung erreicht man bei ihm sehr viel. Gegenüber anderen Hunden neigt er zu dominantem Verhalten.

Verträglichkeit mit Artgenossen:
Pelusa lebt zwar momentan mit einem Rüden und einer Hündin zusammen. Mit Hündinnen ist sie aber nur bedingt verträglich. Sie ist eher dominant und es hängt sehr von der anderen Hündin ab, ob sie sich verträgt. Mit Rüden hingegen ist sie gut verträglich.

Im neuen Zuhause wäre es aber sicherlich schöner für sie, wenn sie Einzelhund wäre. Menschen mag sie grundsätzlich einfach viel lieber als Artgenossen. Nach so vielen Jahren im Tierheim hat sie es auch mehr als verdient!

Wo soll Pelusa leben:
Für unsere Pelusa suchen wir aktive Menschen mit Hundeerfahrung, die ihr endlich zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann! Wenn Kinder im Haus leben, sollten diese schon älter sein, ab ca. 14 Jahren. Andere Haustiere sollten nicht in der Familie leben.

Da Pelusa fast ihr ganzes Leben im Tierheim verbracht hat, brauchen ihre neuen Menschen Zeit und auch Geduld, sie an Vieles heranzuführen.

Möchten Sie ihr die Chance ihres Lebens geben und ihr endlich ein tolles Leben in Ihrer Familie ermöglichen? Bitte melden Sie sich für sie! Wir würden uns so wahnsinnig freuen, wenn auch Pelusa bald Fotos von spannenden Gassirunden und gemütlichen Abenden auf (oder neben) dem Sofa schickt!

Ausreise:
Pelusa ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Aufenthaltsort: Tierheim in Albolote/Granada, Spanien

Informationen zum Tierheim Albolote:
Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 300 Hunde und ca. 100 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!

Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das ‘Projekt Albolote‘. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!

Bei der Mühe die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.

Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben - aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.

Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.

Kontakt:
Tierschutzverein Albolote/Granada
Spanien
Ansprechpartner (in Deutschland): Anja Keller



 

 

 

Kontakt

Anja Keller - Asociacion Amigos de los Animales, Granada - AsociacionAmigosAnimales@yahoo.com - 18552 Albolote / Granada, DE - Tel.: 49 172/1687697

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